Ulduar am 23. April 2009

Hodir

Es geht doch!
Das zumindest zeigen die Erfahrungen in Ulduar 10er. Wenn man auch hier einen Boss öfters angehen muss, um ihn zu verstehen, so sind wir, entgegen aller Querelen und Rückschläge im 25er zum Trotz, in der Lage, uns langsam und beständig in die Tiefen von Ulduar vorzuarbeiten. Manchmal sogar schneller, als man selbst erwartet...

So dann auch am Abend des 28. Aprils. Ich persönlich hatte mich nur auf zwei Bosse vorbereitet und nur einen dritten im Hinterkopf, den ich schon mal angelesen / "gesehen" hatte (per Video). Und als Hodir dann auch noch am Boden lag gingen mir langsam aber sicher die Alternativen aus.

Aber der Reihe nach:
Als erstes besuchten wir den "Eisernen Rat (The Iron Council)", auch bekannt als der Riese Stahlbrecher (Stealbreaker), der Vyrkul Runenmeister Molgeim (Runemaster Molgeim) und der Zwerg Sturmrufer Brundir (Stormcaller Brundir).

Nach kurzen Problemen, was (a) die Positionierung des Zwerges im hinteren Teil des Raumes anbelangte (Sellie und Nydrik) und (b) eine etwas zu hohe Sterberate durch die Rune des Todes (fieses, riesiges grünes Ding am Boden) und durch den Blitzschlagwirbel - übrigens beides Effekte, die erst nach dem Ableben des ersten Ratsmitgliedes auftreten - hatten wir den Kampf sehr schnell unter Kontrolle und der Rat war im 4ten (?) Try besiegt.

Der Eiserne Rat

Danach ging die Reise weiter zur allseits gehassten Katzenlady Auriaya. Hier war der Kampf für uns schon etwas heftiger. Zum einen gestaltete sich der Pull via Totem am Anfang des Kampfes als kompliziert, da die beiden Schmusekatzen der Lady voneinander getrennt werden müssen. Anschließend machte uns das Überschallkreischen noch etwas Probleme, verlangt dieses doch, dass alle Spieler auf einer Position stehen, damit möglichst viele Leute den Effekt abbekommen und der Schaden somit aufgeteilt wird. Richtig fies im Raid wütete unterdes der von Zeit zu Zeit auftauchende "wütende Verteidiger", ein nur schwer kontrollierbarer Geselle, der aus Spass auch noch nach seinem Ableben eine Void Area auf dem Boden hinterlässt. Gepaart mit dem auftretenden Fear-Effekt der lieben Katzenlady also ein buntes Gewusel durch die Gegend laufender Rebellen - fragt man mich, ist die Gute einfach nur daran verrückt geworden und umgefallen.

Katzenlady Auriaya

Boss drei: Hodir. Viele kennen den Guten aus der Q-Reihe in den Sturmgipfeln. Für diesen Kampf benötigt man einen Frostresitank (Dank an Ernstman fürs sehr schnelle Ausstatten). Nachdem wir die "Tür" im Süden des Flügels erkundet hatten (eine sehr schöne Tür, immer wieder einen Besuch wert), kam es letztlich zur finalen Begegnung. Dank tatkräftiger Unterstützung unsrer 4 Freunde (Tor Grauwolke [Druide], Schlachtpriesterin Eliza [Priesterin], Veesha Lohenweber [Magierin], Geisterwandlerin Yona [Schamanin]) und ihren diversen Effekten (Wärmendes Feuer, Sturmwolke und der Lichtkegel), war der Tanz auf dem Eis (und ja, es ist wahrlich ein Tanz, da man nicht stehenbleiben darf, und dabei die Decke und den Boden im Auge behalten muss) eigentlich gar nicht so schwer, und Hodir war auch recht zügig erlegt. Leider gibt es hiervon nur ein Kistenphoto - Hodir despawned recht zügig.

Gegen Ende des Abends sahen wir uns noch im "Gewächshaus" der guten Frau Freya um, hatten aber leide keine Zeit mehr, um einen ernstgemeinten Versuch gegen ihr Unkraut zu unternehmen. Nur ein paar Bäume wurden gefällt und diverse Marken gelootet.

Bis auf die etwas unglückliche Lootverteilung (Schurkenteil, Bogen) war der Abend also erfolgreich, und, viel wichtiger, sehr spaßig.

Und ich habe nun eine Hasenphobie.

So long,

Nydrik